Otis ist ein vier Jahre alter OEB Rüde, geboren im Dezember 2016. Er kam mit 12 Wochen in unsere Familie und wuchs fortan mit einem Kater und einer Französischen Bulldoge Hündin auf. Zwei Jahre später kam unser Sohn zur Welt. Otis versteht sich super mit seinen tierischen Mitbewohnern, ist sehr menschenbezogen und hat innerhalb seines Rudels eine recht hohe Toleranzgrenze.
Er ist sportlich aktiv und muss entsprechend gefördert werden. Otis ist am liebsten immer und überall dabei, kann aber durchaus auch mehrere Stunden alleine bleiben. Mit fremden Hunden kommt Otis bedingt klar. Sofern die Chemie stimmt, spielt er sehr gerne (recht körperlich) mit seinen Artgenossen und kann sich im Idealfall auch frei in einem Rudel bewegen. In seiner Nachbarschaft hat er sowohl geliebte Spielgefährten, als auch Hunde, auf die er direkt negativ reagiert – selbst wenn sie ihm freundlich begegnen.
Sofern viele Spaziergänger und andere Hunde unterwegs sind, wird Otis an der Leine geführt. In überschaubaren Arealen läuft er hingegen frei, gerne auch mit befreundeten Hunden. Er kann bei Fuß gehen, was er in seinem Rudel auch meist von sich aus macht. Befehle („bleib“ etc.) befolgt er in der Regel und ist abrufbar. An Kreuzungen wartet er meist auf Richtungsanweisungen und lässt seinem Herrchen an der Haustüre stets den Vortritt. Otis hat zwei Hundeschulen (ab Welpenalter) besucht, über einen Zeitraum von insgesamt ca. 2 Jahren.

Gegen Ende dieser Zeit und kurz bevor unser Sohn zur Welt kam, erlitt Otis seinen ersten Anfall und die Diagnose Epilepsie. Trotz medikamentöser Behandlung erlitt er nach längerer Ruhepause erneut und vermehrt Anfälle, die sich unterschiedlich zum Ausdruck bringen. Aufgrund fehlender Orientierung nach einem Krampfanfall, hat er bereits Familienmitglieder nicht erkannt und gestellt. Andere Anfälle äußern sich rein durch auffällige Verhaltensweisen und Orientierungslosigkeit, ohne Krämpfe. Eine kleine, aber doch nennenswerte Nebenwirkung der Medikamente scheint zudem seine Fressbezogenheit zu sein. Er nutzt seitdem jede Gelegenheit, sich Lebensmittel jeder Art zu ergattern, egal ob noch verpackt, auf der Küchenablage, oder der Hand unseres Sohnes.
Aufgrund diverser Vorfälle hat sich innerhalb unserer Familie und vor allem aus Sorge um unseren Sohn ein recht großes Misstrauen gegenüber Otis entwickelt, weshalb wir uns schweren Herzens dazu entschieden haben, für ihn ein geeigneteres Umfeld zu suchen.

Bei ernsthaftem Intersse meldet Euch unter info@tierarzt-muenzenberg.de