Da unsere Tierärztin Carolin Zimolong auf Zähne spezialisiert ist, setzen wir uns besonders viel mit diesem Thema in unserer Praxis auseinander.

Auch bei unseren Tieren ist es wichtig, zu versuchen, eine Zahnhygiene-Routine zu etablieren. Manche Hunde lassen sich die Zähne durchaus mit einer weichen Zahnbürste und Hundezahnpasta putzen oder ein Chlorhexidin-Gel auf die Zähne auftragen. Dadurch wird die Zahnsteinbildung etwas verlangsamt und auch nach einer professionellen Zahnreinigung kann dafür gesorgt werden, dass sich nicht so schnell wieder neuer Zahnstein bildet.

Es gibt aber auch die Möglichkeit, eine Ultraschall-gestützte Zahnbürste zu verwenden. Dazu bieten wir an, dass man sich die sogenannte Emmi-Pet-Zahnbürste bei uns in der Praxis ausleihen kann, um sie eine Woche lang zu testen.

Dabei muss der Bürstenkopf nur einige Sekunden an die einzelnen Zähne gehalten werden und durch den Ultraschall wird der Zahnstein gelockert. Dabei vibriert nichts und es macht auch kein Geräusch, sodass eigentlich nicht spürbar ist, dass die Zahnbürste etwas macht. Dennoch ist sie durch die Ultraschallwellen effektiv, die auch bei einer professionellen Zahnreinigung genutzt werden. Außerdem wird, durch das simple Anhalten an die Zähne, die Toleranz der Tiere gesteigert wird, im Gegensatz zum normalen Zähneputzen, wenn mit der Bürste zusätzlich eine manuelle Bewegung stattfinden muss.

Für eine Testwoche nehmen wir eine Gebühr von 10 €, wozu noch 12,50 € kommen, da aus hygienischen Gründen jeder eine dazugehörige Zahnpasta und einen Bürstenaufsatz mitbekommt, die Sie dann selbstverständlich auch behalten können.

Eine solche Testwoche zeigt, ob der Hund es gut erduldet und ob der Besitzer mit dem Produkt zufrieden ist. Sollte dies der Fall sein, kann sich Gedanken gemacht werden, ob der Preis die Anschaffung einer solchen Zahnbürste wert ist. Denn es ist durchaus eine Investition mit einem Preis von ca. 170 € und es ist schöner im Vorhinein zu wissen, ob sie sich für Ihr Tier überhaupt lohnt.

Wir haben viele sehr positive Resonanzen auf die Zahnbürste erhalten, weshalb sich viele Tester dann auch eine eigene Emmi-Pet angeschafft haben. Aber auch die wenigen negativen Berichte, wenn der Hund oder die Hündin die Ultraschallzahnbürste nicht erduldet hat, hat den Besitzern durch das vorherige Austesten einen teuren Kauf erspart.

Insgesamt wird die Emmi-Pet sehr gut angekommen und je häufiger sie eingesetzt wird, desto mehr bringt sie auch, wie bei uns Menschen auch. Einmal täglich ist dabei sicherlich besonders gut, aber auch einmal wöchentlich kann schon einen positiven Effekt haben. Letztendlich wird dadurch eine professionelle Zahnreinigung natürlich nicht ersetzt, denn ab einer gewissen Menge an Zahnstein kann auch das normale Zähneputzen nicht mehr viel ausrichten. Auch wenn Zähne bereits kaputtgegangen sind, müssen diese im Regelfall gezogen werden. Dennoch kann das regelmäßige Putzen durch den Ultraschall etwas Zeit zwischen solchen Tierarztbesuchen und Narkosen verschaffen.

Wenn Sie sich für das Testen der Emmi-Pet interessieren, können Sie sich gerne bei uns telefonisch oder per E-mail erkundigen.